Herzlich willkommen

Hervorgehoben

2004-03-23-engerhafe018klein… auf unserer Homepage. Wie der Namenspatron unserer Kirche, Johannes der Täufer, so wollen auch wir hinzeigen auf Jesus Christus. Über Johannes den Täufer sagt der Prophet Jesaja: »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Steige eben! Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden; und was krumm ist, soll gerade werden, und was uneben ist, soll ebener Weg werden, und alles Fleisch wird das Heil Gottes sehen. «

Dazu wollen wir beitragen, mit unserem Gemeindeleben und auch mit dieser Internetseite, auf der Sie alle Informationen über unsere Gottesdienste, Gruppen und Kreise finden.

Regelungen und Ansprechpartner

Beerdigungen, Trauungen und Ehejubiläen werden von Pastoren und Pastorinnen aus der Region Südbrookmerland abwechselnd übernommen.

Wegen einer Taufe melden Sie sich bitte bei Gerd Lücken (Telefon: 04942-3748).

Patenscheine erhalten Sie bei Sonja Memenga, Pfarrsekretärin in Münkeboe. Zu erreichen ist sie am Dienstag von 09 Uhr bis 11 Uhr und am Donnerstag von 09 Uhr bis 12 Uhr unter der Nummer 04942/4502.

Siehe auch den Beitrag vom 31. Juli 2016

Martinisingen

Am Freitag, den 07. November, wurde es bunt in der Kirche zu Engerhafe. Viele Kinder sind in Begleitung der Eltern und Großeltern mit ihren bunten Laternen zum Martinisingen gekommen. Los ging es in der Kirche mit einer kleinen Andacht. Uta Mansholt erklärte den Kindern die Bedeutung Martin Luthers. Trotz Nieselregens wurden beim anschließenden Spaziergang stolz die Laternen präsentiert. Zum Abschluss gab es Kekse und Punch im Gemeindehaus.

Martinisingen1

Gedanken für Oktober und November

Liebe Gemeinde,

der Regen prasselt unaufhörlich gegen das Fenster. Laut ist es, wenn die schweren Tropfen auf das Glas treffen. Wie dicke Bindfäden sieht der Regen aus. Der Wind bläst heftig und peitscht den Regen gegen das Fenster. Blätter lösen sich von den Bäumen und werden vom Wind mitgerissen. Es ist ungemütlich draußen. Der Herbst beginnt. Besser man bleibt zu Hause und schaut sich den Regen gemütlich vom Sofa aus an.

So langsam aber sicher müssen wir den Sommer verabschieden. Was für einen Sommer hatten wir doch dieses Jahr! Die Sonne bescherte uns hohe Temperaturen und auch in so mancher Nacht kühlte es gar nicht recht ab. Gut, wer im Garten ein schattiges Plätzchen hatte, das er aufsuchen konnte. Die Freibäder und Eisdielen sind sicherlich dieses Jahr gut auf ihre Kosten gekommen.

Am 23. September ist Herbstanfang. Auch wenn wir den Sommer wohl nur schwer gehen lassen, der Herbst hat auch seine guten Seiten. Jetzt beginnt sie wieder, diese farbenfrohe Jahreszeit. Ich denke an bunte Blätter und matschige Waldwege, an Spaziergänge im Regen und Kastanien sammeln, an Windböen und Sonnenblumen, die dem Wind trotzen, an Kürbissuppe und Kartoffelpuffer mit Apfelmus, an Gummistiefel und Regenjacke, an Kaminabende mit wärmender Decke…

Der Herbst ist gemütlich, er bringt die Familie zusammen, er ist bunt.

Und da gibt es noch etwas, das zum Herbst gehört: das Erntedankfest. Am diesem Tag wollen wir Gottes wunderbare Schöpfung betrachten und ihm danken, dass er alles so herrlich gemacht hat. Der Herbst ist die Zeit des Dankes.

Wenn wir dankbar sind, dann bringen wir damit zum Ausdruck, dass all das, was wir haben, eben nicht selbstverständlich ist, sondern ein Geschenk an uns. Gott will uns jeden Tag aufs Neue beschenken. Der Schriftsteller Fjodor Dostojewski soll einmal gesagt haben: „Ich glaube, die beste Definition des Menschen lautet: undankbarer Zweibeiner.“

Ich lade Sie ein, den Gegenbeweis anzutreten. Lassen Sie uns Gott danken: für den Herbst, die bunten Blätter, die Kastanien, den Sturm – und für was Sie ihm auch immer dankbar sind. Sagen Sie es Gott ruhig einmal.

Denn wie schreibt der Psalmist so schön: 
Danket, danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich. (Psalm 118,1)

Und wenn Sie mögen, dann lassen Sie uns Gott gemeinsam danken: Herzliche Einladung zum Erntedank am 05. Oktober um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst mit Abendmahl. Die KiGo-Kinder sind natürlich auch dabei. Und wer könnte uns besser zeigen, was es heißt, dankbar zu sein, als die Kinder?

Ihre Anika Langer