Umgestaltung des KZ-Gräberfelds

Seit 1965 hat das Grabfeld für die KZ-Opfer auf unserem Friedhof das Aussehen wie wir es seit Langem kennen. Dieser Anblick ist uns mittlerweile vertraut geworden. Jetzt sind die Buchsbaumhecken von einer Krankheit befallen und sind unansehnlich geworden.

cropped-img_0432.jpg

Es sind darum Veränderungen notwendig geworden. Gleichzeitig gibt es auch Bestrebungen, dass die 189 Grabstellen nicht mehr länger anonym und ohne Bezeichnung daliegen, sondern dass jede Grabstelle eine Grabplatte bekommt. Dem kann sich auch unsere Kirche nicht verschließen, denn sie fordert auch auf ihrem Friedhof das Gräber mit Namen versehen sind.

Immer noch kommen Angehörige aus ganz Europa nach Engerhafe und möchten das Grab ihres Verwandten sehen und dort Blumen und manchmal sogar die Heimaterde ablegen.

Obwohl diese Kriegsgräberstätte unter der Verwaltung der Gemeinde Südbrookmerland steht, war es dem Kirchenvorstand wichtig sich in die Planungen für die Umgestaltung einzubringen um sicherzustellen, das alle Veränderungen nur dezent erfolgen und sie mit dem übrigen Friedhof in Einklang stehen.

Zunächst waren Auszubildende des Katasteramts unter der Leitung der Vermessungstechniker vor Ort und haben die Lage der Gräber vermessen und markiert. Dabei haben sie festgestellt dass einige Markierungssteine im Nachhinein versetzt wurden. Auf einigen Gräbern wurde sogar eine Hecke gepflanzt. Diese Hecke wird jetzt bei der Umgestaltung ganz entfernt.

Die Herstellung der Grabplatten ist mittlerweile auch in Auftrag gegeben worden. Nach deren Verlegung kann dann die pflanzliche Gestaltung in Angriff genommen werden. Nach jetziger Kenntnis wird die Anlage Mitte Oktober in Rahmen einer großen Veranstaltung eingeweiht.

Die Kosten werden zum großen Teil vom Land Niedersachsen übernommen. Eine Restfinanzierung erfolgt von der Gemeinde Südbrookmerland und einigen Sponsoren.

Gerd Lücken

Veränderungen im Küsterdienst

Andrea Freimuth und Renate Lücken sind seit 10, bzw. 20 Jahren im nebenberuflichen Dienst der Kirchengemeinde. Sie haben beide eine lange Zeit die alten Gebäude der Kirchengemeinde gepflegt und verwaltet, an dem permanent der Zahn der Zeit nagt. Trotzdem konnten wir in der Kirche immer wieder schöne Gottesdienste feiern und im Gemeindehaus konnten unsere Gruppen und Kreise sich treffen.

Beide haben sich entschlossen am 31. Juli 2016 ihren Dienst zu beenden und der Kirchenvorstand wird sie dann aus ihrem kirchlichen Dienst entlassen. Beide hatten ihre persönlichen Gründe dafür, aufzuhören. Aber beide schaffen damit auch die Möglichkeit, Änderungen beim nebenberuflichen Dienst in Engerhafe zu schaffen.

Denn die Kirchengemeinde gibt zurzeit mehr Geld für die Nebenberuflichen aus, als ihr vom Kirchenkreis zugewiesen wird. 2008 beschloss der Kirchenkreistag die Gelder für die Nebenberuflichen Mitarbeiter, nach der Zahl der Gemeindeglieder zu berechnen. Damit kamen alle kleinen Gemeinden in finanzielle Schwierigkeiten und mussten die Stundenzahl verringern.

Auch wir müssen jetzt für die Nachfolgerin die Stundenzahl verringern. Erreicht wird es durch organisatorische Maßnahmen, aber auch weil wir z.B. die Reinigung der Kirche und des Gemeindehauses nicht mehr so oft vornehmen können.

Um dennoch wieder einen attraktiven Arbeitsplatz zu erhalten, haben wir die Tätigkeiten von Andrea Freimuth und Renate Lücken nun zusammengelegt. Der Kirchenvorstand hat Heidi Diedrichs gefragt, ob sie bereit ist, diese Tätigkeit zu machen und sie hat zugesagt. Am 01. August 2016 wird sie ihre Tätigkeit aufnehmen. Dazu möchten wir an dieser Stelle schon Gottes Geleit und Segen wünschen.

Auch Andrea Freimuth und Renate Lücken möchten wir für ihren Dienst herzlich danken und für ihre Zukunft wünschen, dass der Segen Gottes mit ihnen sein wird.

Der Kirchenvorstand

Pfarrsekretärin von Münkeboe auch für Engerhafe tätig

Die Pfarrsekretärin Sonja Memenga von Münkeboe hat seit dem 01.06.2016, mit zwei zusätzlichen Arbeitsstunden pro Woche, auch Aufgaben der Kirchengemeinde Engerhafe übernommen. Diese zwei Stunden werden aus den Mitteln des Förderkreises Pfarrstelle finanziert. Sie verrichtet ihre Arbeit in dem schon vorhandenen Büro in Münkeboe.

Dienstags von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr macht sie die Engerhafer Arbeit. Telefonisch unter der Nummer 04942/4502 zu erreichen ist sie auch am Donnerstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Der Kirchenvorstand