Herzlich willkommen

Hervorgehoben

2004-03-23-engerhafe018klein… auf unserer Homepage. Wie der Namenspatron unserer Kirche, Johannes der Täufer, so wollen auch wir hinzeigen auf Jesus Christus. Über Johannes den Täufer sagt der Prophet Jesaja: »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Steige eben! Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden; und was krumm ist, soll gerade werden, und was uneben ist, soll ebener Weg werden, und alles Fleisch wird das Heil Gottes sehen. «

Dazu wollen wir beitragen, mit unserem Gemeindeleben und auch mit dieser Internetseite, auf der Sie alle Informationen über unsere Gottesdienste, Gruppen und Kreise finden.

Informationen zu den Regelungen während der Elternzeit von Pastorin Langer finden sie im Beitrag vom 12. September 2016.

Mitarbeiterfest 2017

Am 14.01.2017 fand das Mitarbeiterfest der Kirchengemeinde Engerhafe statt. Die haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiter aus der Kirchengemeinde waren durch den Gemeindebrief dazu eingeladen worden.

Der Vorsitzende des Kirchenvorstands begrüßte die Anwesenden, er sprach davon dass die Kirchengemeinde reich beschenkt ist, mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die ihre ehrenamtliche Arbeit in den Dienst der Gemeinde stellen. Und damit sei klar, dass diese kirchliche Ehrenamtsarbeit, nicht für die Landeskirche, nicht für den Pastor, nicht für den Kirchenvorstand, sondern für das Gemeindeglied hier in Engerhafe geleistet wird. Darum bedankte er sich bei allen anwesenden Mitarbeitern, im Namen der Mitglieder der Kirchengemeinde für die geleistete Arbeit.

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Im Bezug auf das Kirchliche Ehrenamt sprach er davon dass das kirchliche Ehrenamt in der Tradition der urchristlichen Gemeinde steht, in der sich Menschen aus ihrem Glauben heraus engagierten. Damit sei die Frage geklärt warum kirchliche Ehrenamtliche das machen. Sie stellen sich abseits der Ich-Gesellschaft und engagieren sich, aus dem Glauben an Jesus Christus heraus, für die Mitmenschen. Auch würden die Ehrenamtliche der Kirche deutlich machen, wie die Welt vor Ort aussieht. Sie haben den direkten Draht zu den Kirchenmitgliedern. Die Ehrenamtlichen zeigen auf, wo die Defizite der Landeskirche seien und füllen sie auf. Was das alles sei, würde nachher in einem Bilderrückblick gezeigt.

Vor dem Bilderrückblick und dem gemeinsamen Abendessen und Beisammensein sagte Prädikant Johann Barkhoff den Anwesenden seine Gedanken zur Jahreslosung:
„Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Hesekiel 36,26.

Er sagte unter Anderem: „Ihr sollt endlich klar sehen können und ich will euch wieder aufatmen lassen“ – das könnte eine Übertragung sein, die den Sinn des alten Textes erschließt. Zu wem spricht Gott diese Worte? Er spricht sie auch zu uns. Es liegen 2600 Jahre zwischen dem Propheten Hesekiel und uns. Aber Menschen scheinen doch irgendwie immer ähnlich zu sein.

Ein »Weiter so« kann und darf es nicht geben. Das können wir nahtlos auch auf uns am Jahreswechsel 2016/2017 übertragen. Mit dem Raubbau an der Natur und der Zerstörung des Klimas kann es nicht so weitergehen. Mit der Ungerechtigkeit auch nicht, wie Güter und Chancen ungleich auf der Erde verteilt sind.

….so ist die Jahreslosung eine Verheißung, was bei Gott möglich ist:
neue Herzen und neue Gemüter, aber auch Erinnerung,
worum zu bitten wir nicht aufhören sollten:
um erneuerte Herzen, die für das Leben schlagen,
Menschen, die sich Worte und Schicksale zu Herzen nehmen,
Liebe, die manchmal das Herz schlagen, manchmal auch leiden,
aber vor allem lebendig fühlen lässt und Hände,
die auf oft mehr auf das Herz als auf den Verstand hören und ein Herz, das offen für Gottes Worte bleibt und sie durch die Tage des Jahres bewegt.

Wir werden die Welt nur ein ganz kleines bisschen verändern, auch in diesem Jahr.
Vielleicht werden auch uns selber an irgendeiner kleinen Stelle verändern.
Aber ein neues Herz und einen neuen Geist uns selber geben:
Das können wir nicht.
Wir können nur darauf vertrauen, dass Gott uns verwandelt.
Ein neues Herz und einen neuen Geist schenkt.
Dann werden wir aufatmen können und klar sehen.

Mit Gottes Hilfe.

Altkleidersammlung am 18.02.2017

Die Kirchengemeinde Engerhafe führt am 18.02.2017 eine Altkleidersammlung durch. Diese Altkleiderspende ist für die „von Bodelschwingsche Stiftungen“ in Bethel bestimmt. Die Kirchengemeinde sammelt ein und in der folgenden Woche holt ein Laster die Altkleider ab. Ihre Kirchengemeinde profitiert nicht von dieser Altkleidersammlung, sondern gibt ihre Spende nur weiter. Der Kirchenvorstand möchte dadurch die von Bodelschwingsche Stiftungen unterstützen, bei denen viele leistungsgeminderte Personen Beschäftigung finden.

Siehe auch Beitrag vom 02.01.2016

Einladung zum Mitarbeiterfest 2017

Der Kirchenvorstand möchte sich auch für dieses Jahr wieder, bei allen ehrenamtlichen, nebenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern bedanken, die in der Kirchengemeinde Engerhafe tätig wurden.

Wir wollen Danke sagen fürs Teemachen, fürs Gruppenleiten, für die Leitung der Chöre, für die Musik, fürs Gestalten von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen, für die Mitarbeit im KiGo, fürs Gemeindebriefaustragen, für tatkräftige Einsätze, fürs Mitdiskutieren, fürs Mitfeiern und vielem anderen.

Bedanken möchten wir uns bei allen, die von außerhalb kommend, im Jahr 2016 an über 50 Sonn- und Feiertagen in unsere Kirche gepredigt haben. Danke sagen möchten wir, dass sich Menschen gefunden haben, die bei uns Konfirmandenunterricht gegeben, getauft, konfirmiert, verheiratet und beerdigt haben.

Am Samstag, den 14. Januar 2017, feiern wir unser Mitarbeiterfest, zu dem wir herzlich einladen. Los geht es um 16.00 Uhr. Wir wollen gemeinsam einen gemütlichen Nachmittag verbringen, den wir mit einem gemeinsamen Abendbrot ausklingen lassen. Thematisch wollen wir uns mit der Jahreslosung für das Jahr 2016 auseinandersetzen:

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Hes 36,26

Um die Feier planen zu können bitten wir, sich bis zum 07.01.2017 anzumelden. Wir würden uns ausserdem freuen wenn viele etwas zum Abendbrot beisteuern könnten.

Wir wünschen allen Gemeindegliedern eine besinnliche Adventszeit, frohe und besinnliche Weihnachtstage und ein gutes neues Jahr 2017.

Der Kirchenvorstand

Volkstrauertag 2016

Am diesjährigen Volkstrauertag, hatten sich, wie in all den vorausgegangenen Jahren, wieder Menschen in der Kirche in Engerhafe und danach an den Mahnmalen auf dem Friedhof versammelt, um der Opfer von Gewalt und Krieg zu gedenken. Anwesend waren unter Anderen, die Freiwillige Feuerwehr aus Oldeborg, Vertreter aus der Politik und von Vereinen, insbesondere des Vereins Gedenkstätte KZ-Engerhafe.

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Bei den Mahnmalen wurde die Worte zum Totengedenken vom Ortsvorsteher Frerich Hinrichs und dem Mitarbeiter der Kirchengemeinde Daniel Reck gesprochen.

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Die Gemeinde Südbrookmerland, vertreten durch Politiker aus dem Ortsteil, die Freiwillige Feuerwehr Oldeborg, der Verein Gedenkstätte KZ-Engerhafe und die Kirchengemeinde Engerhafe, legten Kränze an den Mahnmalen ab.

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Vorher wurde die Gedenkrede zum Volkstrauertag, vom Vorsitzenden des Kirchenvorstands Gerd Lücken, noch in der Kirche gehalten. In seiner Gedenkrede sprach er davon, dass auf dem Friedhof der Kirchengemeinde zwei Mahnmale stehen. Auf dem einen Denkmal stehen 140 Namen, die der Kirchengemeinde bekannt seihen, sie sollen an die Gefallenen der beiden Weltkriege aus der Kirchengemeinde erinnern, die in ganz Europa begraben liegen.

Auf dem Anderen stehen 189 Namen, es sind die Opfer des KZ’s, das hier in Engerhafe stand, sie starben innerhalb von zwei Monaten und wurden hier in Engerhafe begraben. Ihre Namen wären für die Gemeindeglieder fremd, denn sie stammen aus 14 verschiedenen Ländern aus ganz Europa.

Er redete von der Sprachlosigkeit der Dorfbewohner nach dem Krieg, die über ihre Erlebnisse aus dem Krieg und den Gewaltexzessen im KZ, das sich im Ort befand, nicht reden konnten. Von außerhalb wurde dieses Gedenken an die schlimme Zeit, immer wieder in den Ort hineingebracht.

Zum Schluss sprach er, mit Worten von der Kirchenrätin Christine Busch, von den Lehren, die er aus den beiden Kriegen ziehe:

Nie wieder darf Kriegsdienst zu Gottesdienst werden, Kirchen dürfen Krieg nicht theologisch rechtfertigen, und Europa muss ein Friedensprojekt bleiben. Unser theologischer und politischer Auftrag heißt Versöhnung. Die Soldatenfriedhöfe und Gedenkstätten senden eine doppelte Botschaft aus: Niemals vergessen! Und: Niemals wieder ein solcher Krieg! Sie lehren uns auch, die Leiden der Menschen hinter der Front und in der Heimat zu begreifen – auf allen Seiten.

Die Toten nicht vergessen! KZ-Opfer in Engerhafe erhalten Grabsteine

öso. Engerhafe. Unter der Schirmherrschaft von Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr wurde die umgestaltete Grabanlage der KZ-Opfer auf dem Friedhof der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Engerhafe eingeweiht. „Nach 72 Jahren wurden die einzelnen Gräber mit Namen versehen“, sagte der Kirchenvorstandsvorsitzende Gerd Lücken. Gemeinsam mit Herbert Müller zeichnete er im Gulfhof Ihnen in einem Vortrag die Geschichte der Begräbnisstätte nach und zeigte dazu passende Fotografien: Vom Massengrab zum Gräberfeld.

„Jetzt, mit diesen Gedenksteinen, haben Angehörige einen Ort bekommen, wo sie trauern können. Die Tränen benetzen den Boden, damit Blumen wieder wachsen können“, sagte die Enkelin von Pieter van der Weij, der im Konzentrationslager Engerhafe zu Tode gekommen war. Im Namen der Angehörigen dankte Marleen Boon van der Weij allen, die dies ermöglicht haben. Sie sagte: „Für uns sind die Gedenkfeiern hier in Engerhafe herzerwärmend und sehr wertvoll. Wenn wir gut aufeinander hören und uns unsere Geschichten erzählen können, entsteht Raum für Schmerz, Wut, Angst, Scham und Schuld. Dann gibt`s Versöhnung. Sie haben das ermöglicht. Dafür sind wir ihnen sehr dankbar.“

Der Regionalbischof für den Sprengel Ostfriesland-Ems ließ durch seine Pressesprecherin Dr. Hannegreth Grundmann ein Grußwort überbringen. Dr. Klahr dankte allen, die sich in Engerhafe in die Erinnerungskultur einbringen und sprach ihnen seinen großen Respekt aus. Er sei dankbar, was das Miteinander von Kirchengemeinde und Gedenkstättenverein in den zurückliegenden sieben Jahren seit der Gründung des Vereins ermöglicht hat.

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Klahr würdigte das enorme ehrenamtliche Engagement von Menschen, denen die Erinnerung an die KZ-Opfer und der Respekt vor den Angehörigen ein wichtiges Anliegen sei. In seinem Grußwort heißt es: „Erinnerung sind wir den Opfern schuldig! Erinnern ist zugleich unsere Chance, sensibel zu bleiben für Entwicklungen in der Gegenwart.“ Und weiter: „Wir müssen den Blick – den schmerzhaften Blick – auf die Geschichte wagen, um in der Gegenwart die Dinge klar und deutlich benennen zu können, wenn es gilt, Menschen heute davor zu bewahren, Opfer von Unrecht und Gewalt zu werden. Wenn es darum geht, die Würde eines jeden Menschen zu achten und davor zu bewahren, mit Füßen getreten zu werden.“

Einen besonderen Gruß ließ der Regionalbischof den 30 Angehörigen der KZOpfer überbringen, die in diesem Jahr aus Lettland, Slowenien und den Niederlanden angereist waren. Durch deren Anwesenheit werde das Gedenken zu einer menschlich wertvollen Erinnerung. „Seien sie überzeugt, dass wir hier ihre Toten nicht vergessen werden“, dieser Satz könnte nun heute von den Engerhafern den Angehörigen gesagt werden, führte Dr. Hannegreth Grundmann aus. Sie berichtete von der Gedenkstättenarbeit in ihrem Heimatort Ladelund an der dänischen Grenze.

Durch die persönlichen Worte von Dr. Grundmann, die mit der Gedenkstättenarbeit in Ladelund aufgewachsen war, wurde anschaulich, wie der Umgang mit den Gräbern die Gedenkstättenarbeit bestimme und zugleich ihre Grundlage sei.

„In Ladelund haben – wie in Engerhafe – die Gefangenen einen Panzerabwehrgraben bauen müssen, eine Abwehranlage von der dänischen Grenze bis an die Ems. Engerhafe und Ladelund bilden somit die Endpunkte dieser Verteidigungslinie an der deutschen Bucht entlang“, sagte Ulrich Kohlhoff als Vorsitzender des Gedenkstättenvereins KZ-Engerhafe.

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„Es ist mir kein anderes Konzentrationslager bekannt, das so brutal mitten in einen Ort gelegt worden ist, wie hier in Engerhafe, in unmittelbarer Nähe zur Kirche, zum Pfarrhaus und vor allem Zaun an Zaun mit der Volksschule“, so Kohlhoff.

1944 seien die 188 KZ-Opfer in einem Massengrab verscharrt worden. 1952 bekamen sie nach der Exhumierung durch den französischen Suchdienst Einzelgräber. 52 wurden in ihre Heimat oder auf Ehrenfriedhöfe in Deutschland umgebettet. Nach 72 Jahren seien die einzelnen Grabstellen nun mit Namen versehen worden, sagte Gerd Lücken. Auch die 56 Toten, die nicht identifiziert werden konnten, bekamen Grabsteine. Dies sei eine Vorgehensweise, wie sie genau gegenläufig dem Umgang mit einem Grab entspreche. Das bedeute, dass die Nationalsozialisten nicht mit ihrem Ziel durchgekommen seien, die von ihnen getöteten Menschen aus der Öffentlichkeit und dem Bewusstsein der Menschheit zu entfernen, so Lücken.

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„Wir können das Unrecht nicht ungeschehen machen, wohl aber die Toten als Individuen würdigen, die hier in Engerhafe eine letzte Ruhestätte gefunden haben“, sagte Herbert Müller. Müller machte darauf aufmerksam, dass es eine frühe Gedenkkultur in Engerhafe gegeben hatte, nachdem die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) kurz nach Kriegsende einen Gedenkstein aufgestellt hatte und die Kirchengemeinde Engerhafe gemeinsam mit der Gemeinde Oldeborg den Friedhofsteil gestalten ließ. Bis zum KPD-Verbot 1956 hätte es gemeinsame Gedenkveranstaltungen von Kirchengemeinden und VVN gegeben.

1965 wurde die Bepflanzung der Begräbnisstätte in eine parkähnliche Anlage verändert, die nicht erkennen ließ, dass hier KZ-Opfer beerdigt waren. Auf Initiative von Herbert Müller konnte 1990 ein von Schülern entworfenes Mahnmal errichtet werden mit den Namen der KZ-Opfer und einem Informationstext über das Lager, das vom 21. Oktober 1944 an für acht Wochen bestand.

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Die diesjährige Gedenkveranstaltung begann im Gulfhof und wurde in der Engerhafer Kirche fortgesetzt. Dort verlasen Konfirmanden und Schüler die Namen der Verstorbenen. Aus Projektarbeiten der Integrierten Gesamtschule Marienhafe und des Niedersächsischen Internatsgymnasiums Esens hatten die Schüler zudem eine Sonderausstellung über das Konzentrationslager im Alten Pfarrhaus präsentiert. Die bei Verlesung der Namen entzündeten Grablichter wurden von den 170 Teilnehmern der Gedenkveranstaltung auf die Grabsteine gestellt.

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Die liturgische Handlung zur Einweihung der neugestalteten Grabanlage nahm Pastorin Dr. Hannegreth Grundmann in Vertretung des Regionalbischofs vor. Im Rahmen der Einweihung pflanzten Angehörige drei weiße Rosen, die im Gedenken an alle Opfer Nationalsozialistischer Gewaltherrschaft den Namen „Friedenslicht“ tragen. „Sie erinnern daran, wie kostbar und keineswegs selbstverständlich die Grundlagen für ein demokratisches Zusammenleben sind, ein Zusammenleben in Freiheit, Verständigung und Achtung der Menschenwürde“, sagte Dr. Grundmann.

Einladung zur Gedenkveranstaltung

„Vom Massengrab zum Gräberfeld“

Zum Gedenken des 72. Jahrestages der Errichtung des Konzentrationslagers Engerhafe, Kommando Aurich-Neuengamme, am 21.10.1944,
laden der Verein Gedenkstätte KZ-Engerhafe und die Kirchengemeinde Engerhafe,
am Sonnabend, dem 22.Oktober 2016, um 15.30 Uhr
im Gulfhof Ihnen, in der Kirche und auf dem Gräberfeld in Engerhafe ein.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr, Regionalbischof für den Evangelisch-lutherischen Sprengel Ostfriesland-Ems.

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Bild: Herbert Müller, „Neuer Grabstein“, Aquarellcollage, 2016

Beginn der Gedenkveranstaltung um 15.30 Uhr im Gulfhof Ihnen:
Begrüßung durch Ulrich Kohlhoff, 1. Vorsitzender des Vereins Gedenkstätte KZ Engerhafe
Grußwort des Schirmherrn durch Pastorin Dr. Hannegreth Grundmann, Pressesprecherin des Sprengels Ostfriesland-Ems

Vom Massengrab zum Gräberfeld – der Umgang mit den Gräbern von 1944 bis 2016 –
Vortrag von Gerd Lücken und Herbert Müller

Gedenken in der Kirche:
Begrüßung durch Gerd Lücken, Vorsitzender des Kirchenvorstandes der KG Engerhafe
Verlesen der Opfernamen und Entzünden von Kerzen für die Toten

Gedenken auf dem Gräberfeld und Weihung des Friedhofes:
Worte an den Gräbern von Ulrich Kohlhoff, Verein Gedenkstätte KZ Engerhafe und von einem Angehörigen
Einweihung des umgestalteten Gräberfeldes durch Pastorin Dr. Hannegreth Grundmann
Schweigeminute und Läuten der Glocken

Im Anschluss ist Gelegenheit zu Begegnungen, Gesprächen und Grußworten beim Tee im Gulfhof und zur Besichtigung der Ausstellung zum KZ Engerhafe im historischen Pfarrhaus.
Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet vom Gitarrenchor der Kirchengemeinde Engerhafe unter Leitung von Heike Freimuth.